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    Prospekte Kunsthaus Raskolnikow - Dresden


 
Milchhof

Ausgehend von der Beziehung zwischen Mensch und Raum arbeitet Susanne Pittroff mit Zeichen und Zeichensystemen. So setzt sie bei ihren Rauminstallationen Zeichen der Schriftsprache, Piktogramme, Verkehrs- und Spielfeldmarkierungen oder Skalierungen ein. Es sind Zeichen aus dem Bereich der Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft, die dem Einzelnen oder einer Gruppe von Menschen Orientierung ermöglichen, die die Bewegung im Raum regeln, die manchmal warnen, verbieten oder gebieten.

Susanne Pittroff spielt mit Codierungen, die in unserem Kulturkreis bekannt sind, die aber von ihrer ursprünglichen Bedeutung losgelöst und in einen neuen Zusammenhang eingebettet werden. Da die Konnotationen im Unterbewusstsein verankert sind, kann die künstlerische Neuinszenierung verunsichern, aber auch zu ungewohnten visuellen, körperlichen, räumlichen oder sozialen Erfahrungen führen.

Indem Susanne Pittroff das Repertoire an Zeichen ständig erweitert, erzeugt sie neue künstlerische Variationsmöglichkeiten.
Susanne Pittroffs minimalistische assoziative Kunst hinterfragt festgefügte Ordnungen. Auf spielerische Weise bricht sie bekannte Wahrnehmungsmuster auf, indem sie die Interaktion mit dem Betrachter voraussetzt.

Auszug Eröffnungsrede: Simone Simpson, Dresden, Juni 2007

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