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    Concrete Voyage - Skulptur im Außenraum in Haar bei München


 
Foyer

 Gemeinde Haar bei München, Jagdfeldsee, www.gemeinde-haar.de

Die Künstlerin gewann mit ihrem Vorschlag den ausgeschriebenen Wettbewerb „Kunst am Jagdfeldsee“, den die Gemeinde zusammen mit dem Investor des Jagdfeldzentrums, der Bayerischen Städtebau, 2007 ausgeschrieben hatte. Die inzwischen als „rote Platte“ bekannte Skulptur ragt als nahezu schwebende Plattform in das Seebecken hinein...Ausgangspunkt für das künstlerische Projekt war das Spannungsverhältnis zwischen dem ursprünglichen architektonischen Konzept des Gebiets um den Jagdfeldsee und den baulichen Veränderungen im Laufe der Zeit. Mit ihrer Skulptur nimmt Susanne Pittroff auf die örtlichen Gegebenheiten Bezug, indem sie deren Konstruktion an die Oberfläche bringt und gleichzeitig eine Beziehung zwischen Platz, See und architektonischem Umfeld herstellt.
Concrete voyage ist aus Beton und greift damit das dominierende Baumaterial der Umgebung auf. Die Größe, ein ca. 45 m2 großes Rechteck, spiegelt die Dimension einer der kleinen Standard-Single-Wohnungen. Die Schräglage der Platte verweist auf die unterschiedlichen Bauhöhen und die sich wandelnden architektonischen Konzepte seit den 70er-Jahren. Wie eine Rampe ragt die Platte über den Uferrand hinaus und schafft damit eine Verlängerung des Platzes und gleichzeitig eine Verbindung zum See.Die rote Farbe hebt in ihrer symbolischen Signalkraft die Bedeutung des Ortes hervor, ein kleiner durch seinen Belag abgesetzter Bereich, ein Ort der Absonderung, der Intimität, der Rast.
Die begehbare Skulptur ist von allen Seiten gut sichtbar und eröffnet immer wieder neue Perspektiven. Concrete voyage ist eine Erweiterung im konstruktiven wie im soziologischen Sinn, eine Plattform und Begegnungsstätte.

Auszug Pressetext
Einführung: Dagmar Schott      weitere Abbildungen



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